DIE SCHWELLE 1

Der Held kommt an die Schwelle zum „unbekannten Land“. Auf der anderen Seite ist das Land der Veränderung, von dem er schon Gerüchte gehört hat. Er weiss, dass er dort seine Mission zu erfüllen hat, dass dort die Lösung seiner Probleme liegt. Und ja, auch ein Held verspürt Furcht. Nicht Angst, denn Angst würde ihn lähmen. Es ist die Furcht vor dem Unbekannten, die ihn vorsichtig macht. Es ist der Respekt vor der Unplanbarkeit des Lebens.

Die Schwelle wird vom Schwellenhüter bewacht, der Dich testet, ob Du auch wirklich bereit bist. In Deinem Alltagsleben sind das vielleicht irgendwelche Bedenkenträger, die Dir abraten weiter zu gehen, vielleicht ist es aber auch die eigene Angst in Dir selbst.
Goethe selbst fordert Dich auf, die Schwelle zu überschreiten:
„Was immer Du tun kannst oder wovon du träumst, es tun zu können, fange es an. Kühnheit birgt Genie, Kraft und Zauberei.“